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Wege zum ICH


 

Ich wurde gefragt, was ich eigentlich mache und ob ich in 5 Minuten einen Überblick geben könne. Dann fand ich folgendes Video von Vera Birkenbihl. Ich habe es als Grundlage genommen, um im Anschluss unter dem Video meine Arbeit kurz vorzustellen.



Warum wir so sind, wie wir sind.

Um meine Arbeit vorzustellen,
beginne ich als Einleitung mit einem Bilderbeitrag,
den ich aus dem gezeigten Vortrag
von Vera F. Birkenbihl abgeleitet habe.

Bild1:
Als Sie geboren wurden war dies ihr Potential.
Biologisch gesehen, ihr genetisches Potential.
Seelisch-geistig gesehen, Ihr Potential als Mensch.



Bild2:
Wenn Sie sich optimal entwickelt hätten,
dann hätten Sie dieses Potential voll zur Entfaltung gebracht.
Sie wären also ein Homo Sapiens geworden.




Bild3:
In der Regel haben Sie sich nicht optimal entwickelt,
da ist etwas dazwischen gekommen.




Bild4:
Das nennen wir Erziehung.




Bild5:
Und so hat man Sie normal gemacht.
Wir legen ja großen Wert auf Normalität.



Vera Felicitas Birkenbihl (1946 - 2011) war eine deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin. Sie galt als einzige bekannte Frau unter den Motivationstrainern. Sie entwickelte Lerntechniken auf Basis der Hirnforschung.



Wege zum ICH

Um unser volles Potential nutzen zu können, ist es zunächst einmal hilfreich zu erkennen, dass es durch bestimmte Gegebenheiten zu einer Einschränkung gekommen ist. Vera Birkenbihl nennt das Erziehung. Was steckt aber hinter dem Begriff Erziehung?

Das sind unter anderem Konditionierungen, Programmierung, Manipulationen und vieles mehr. In meiner Arbeit, insbesondere in meinen Büchern und Artikeln auf meiner Webseite, beschreibe ich derartige Phänomene, die dazu führen, dass wir uns nicht optimal entwickeln, wie es Vera Birkenbihl ausdrückt.

Jeder hat seine ganz eigene Individualität. Oft wird diese aber nicht gelebt, da wir bereits sehr früh lernen, uns anzupassen, z.B. an die Erwartungen anderer, die Regeln in unserer Gesellschaft, die Anforderungen im Arbeits- und Geschäftsleben etc. Vieles von dem was um uns geschieht, wollen wir gar nicht und trotzdem lassen wir es zu.

So haben wir beispielsweise Kriege in dieser Welt. In der Regel möchte das niemand. Und dann fragt man sich, wie kommt es zu Krieg, wenn ihn niemand will? Wer steuert das, woher kommt das?

Weiter lassen wir zu, dass wenige Menschen über unser Leben bestimmen. Dazu nenne ich das Beispiel der Nahrungsmittelversorgung. Früher gab es viele verschiedene Läden und regional unterschiedliche Produkte.

Heute ist das nicht mehr so. Heute gibt es große Supermarktketten und egal, ob man in Berlin, in Köln, oder z.B. in München wohnt, man findet überall Filialen von Lidl, Aldi, Rewe, Edeka, Kaisers, Netto, oder Penny. Und so wahnsinnig viel mehr Alternativen gibt es nicht.

Sollte uns das nicht bedenklich stimmen? Denn der, der diese Nahrungsmittelketten mit diesen wenigen Anbietern beherrscht, der hat auch die Macht über uns.

Ein weiteres Beispiel bei dem ersichtlich wird, wie wir uns fremdsteuern lassen, findet sich in der Arbeitswelt. Viele Menschen wünschen sich, weniger zu arbeiten, um mehr Zeit für andere Dinge im Leben zu haben. Wir sind jedoch gefangen in dieser Struktur, arbeiten zu müssen, um uns versorgen zu können.

Aber erscheint es nicht seltsam, dass wir anders leben, als die Natur es uns vorgibt? Denn dort ist alles vorhanden, Nahrungsmittel, Wasser, Luft, alles was wir zum Leben brauchen. Und was tun wir? Wir arbeiten von früh bis spät, sind gehetzt und glauben, dass wir das tun müssen, weil wir uns ansonsten nicht versorgen können. Aber warum tun wir das, wer zwingt uns dazu?

Insgesamt könnte man also fragen, wer hält uns im Krieg fest? Wer hält uns in Umweltverschmutzung fest? Wer sagt, dass wir mehr arbeiten müssen, mehr arbeiten müssen, mehr arbeiten müssen, Wachstum erzeugen, Wachstum um jeden Preis?

Des Weiteren stellt sich die Frage, wer die Medien in seiner Hand hat. Wer bestimmt, mit welchen Nachrichten wir versorgt werden? Hat nicht der die Macht über uns, der bestimmt, mit welchem Wissen wir gespeist werden?

Wenn wir uns all diese Ungereimtheiten überlegen, dann sollte uns das doch stutzig machen und wir sollten sagen, hey, wieso kann ich mein Leben nicht so gestalten, wie ich das möchte, was hindert mich eigentlich daran?

Ja, und dann kommen wir dazu, dass wir in der Schule gelernt haben, Autoritäten zu folgen. Wir bekommen Noten, das heißt, wir werden bewertet und beurteilt. Und diese Note bekomme ich dafür, dass ich das tue, was dem Lehrer gefällt, was der Lehrer von mir hören will.

Daraus lernen wir, uns anzupassen, uns unterzuordnen und das Wohlwollen derer zu ergattern, die uns dafür gute Noten geben. Dieses Verhalten nehmen wir mit in unser Erwachsenendasein und versuchen dort das Wohlwollen von Vorgesetzten oder anderen Autoritäten zu ergattern. Wir schleppen dieses Verhalten unser ganzes Leben mit durch.

Und da stelle ich die Frage, müssen wir das? Oder haben wir nicht die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens zu sagen, ich treffe eine neue Entscheidung?

Ich möchte die alten Muster nicht mehr, die ich gelernt habe. Ich öffne mich dem, was es vielleicht noch geben kann auf diesem Planeten. Ich möchte nicht mehr von anderen Menschen beherrscht werden, ich möchte selber wissen, wer ich bin und wo ich herkomme.

Und jeder von uns weiß das im Grunde auch. Wir erinnern uns nur nicht mehr daran. Wir erinnern uns deshalb nicht daran, weil man uns gesagt hat, was wir zu sein haben und wie wir uns zu verhalten haben. Aber wer wir wirklich sind, das haben wir vergessen.

In meiner Arbeit geht es also um die Rückerinnerung, an das, was wir ursprünglich in diesem Leben wollten. Es geht darum, Methoden und Werkzeuge an die Hand zu geben, um den Irrsinn, den wir heute leben, mehr und mehr zu erkennen und sich dem entziehen zu können. Wodurch entziehen wir uns?

Nehmen wir als Beispiel den Alkoholiker. Der erste Schritt besteht darin, die Abhängigkeit zu erkennen, ja anzuerkennen. Wenn ich die Sucht als solche erkenne, dann habe ich die Chance, ihr zu entkommen.

In meinen Büchern versuche ich darauf hinzuweisen, wie und wo wir in unserem Denken unser eigenes Gefängnis erschaffen und durch das Erkennen, die Wahl haben, uns dem zu entziehen. Es geht darum, überhaupt erstmal zu sich selber zu finden, sich wieder daran zu erinnern, wer wir eigentlich sind. Mein erstes Buch trägt den Titel "Du Selbst Sein - Übungen und Anregungen für bewusstes Sein".

In meinem zweiten Buch "Zeitenwende - Energetische Geschichten einer Zeitzeugin" erzähle ich von meiner eigenen Reise, wie es mir auf dem Weg der Befreiung ergeht und welche Schlüsse ich für mich daraus ziehe.

Hier kommt nun auch die Energiearbeit ins Spiel. Was sind energetische Zusammenhänge und was kann man sich darunter vorstellen?

In unserer westlichen Welt sind wir sehr auf materielle Zusammenhänge getrimmt. Wir brauchen für alles wissenschaftliche Beweise und am besten eine Autorität, die uns die Richtigkeit eines Sachverhaltes bestätigt.

Was wir aber völlig verlernt haben, ist, uns auf unser eigenes Urteilsvermögen zu verlassen, unsere eigene innere Stimme zu hören, selber am besten zu wissen, was gut für uns ist.

Wir haben unsere Macht weggeben, an den Arzt, der besser weiß, wie wir uns selber fühlen, an den Staat, der uns schon lenken wird, an den Experten mit dem Doktortitel, der wissenschaftliche Studien hat, die mehr wert sind, als unsere eigene Erfahrung und so weiter und so weiter… Unsere Macht liegt bei anderen.

Was ich erreichen möchte ist, dass wir Menschen wieder beginnen, diese Macht über unser eigenes Leben wieder zu uns zurück zu holen. Denn ich möchte keinen Krieg mehr, ich wünsche mir Frieden, saubere Technologien, eine saubere Umwelt, ein Leben in Einklang mit diesem Planeten, ohne dass wir unseren Lebensraum selber zerstören.

Wie kommen wir aber dahin? Bestimmt nicht, indem wir die Macht bei denen lassen, die aus Geld- und Machtgier bestimmen, was mit uns, mit diesem Planeten und mit dieser Welt geschehen soll. Nicht die anderen sind unsere Retter, das müssen wir schon selber machen.

Finden wir also den Weg zurück zu uns selber und erschaffen uns das Leben, was wir uns wünschen. Wir haben die Wahl, es liegt an uns. Wenn andere über uns bestimmen, dann können sie das nur solange, wie wir das zulassen.

Ich danke für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit.

 

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