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Drogen


 

Die bewusste Wahrnehmung führt uns außerdem dahin, zu erkennen, welche Programmierungen wir ggf. nicht mehr brauchen. Zu bedenken ist, dass es sich bei diesen Programmen, nicht immer nur um Kleinigkeiten handelt, die sich leicht abschütteln lassen.

Es kann sich hier durchaus um Drogen handeln und unter Umständen kommt es zu Entzugserscheinungen. Wenn man sich dessen bewusst ist, verliert die Droge die Macht.

Was ist aber nun eine solche Droge? Als Kind hat man uns mit solchen Dingen gefüttert, die da heißen: Zustimmung, Anerkennung, Aufmerksamkeit ... solche, die da heißen: Erfolg, Prestige, Macht... Wir sind schnell abhängig geworden und konnten nur schwer darauf verzichten.

Dadurch verloren wir ein Stück weit unsere Freiheit, denn unsere Stimmung war abhängig davon, was andere Leute uns als Feedback zurückgaben. Wir fürchteten Fehler zu machen, wir fürchteten die Kritik von anderen. Wir gaben unsere Macht ab, uns glücklich oder unglücklich zu fühlen.

Sich von dieser Droge zu trennen, kann mitunter Schmerz und Einsamkeit bedeuten. Je bewusster wir damit umgehen, desto leichter ist es. Und wenn man darüber hinweg ist, dann ist da wieder Leichtigkeit, Selbstbestimmung und Freiheit.

Es ist wichtig, nachsichtig mit sich selbst zu sein, ohne Verurteilung. Es gab sicherlich irgendwann einmal gute Gründe, diese Erfahrungen machen zu wollen, sonst hätten wir sie nicht. Aber nun ist es an der Zeit, uns von überholten Mustern zu befreien, zumindest für die, die das möchten.

 

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