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Sich selber lieben


 

In unserer Gesellschaft finden wir kaum ein Programm, welches dazu beiträgt, uns selbst zu lieben. Stattdessen gibt es viele Programme, sich selber nicht zu mögen, an sich zu zweifeln, sich selbst in Frage zu stellen.

Was können wir also tun? Wir können uns bewusst machen, welche Programme uns davon abhalten, uns selbst zu lieben, nach der hier mehrfach vorgestellten Methode "beobachte, erkenne und lasse dadurch los".

Übung: Stelle dich vor einen Spiegel und schaue dir an, was dir an dir nicht gefällt und lass die Empfindungen da sein. Lass alles hochkommen. Lass es solange da sein, bis du alles gefühlt hast, alle unangenehmen Gefühle durch gemacht hast, wahrgenommen hast, angenommen hast. Wiederhole diese Übung mit allem, was dich an deinem Körper stört. Immer, wenn ein ungutes Gefühl, in welcher Form auch immer, an irgendeiner Stelle hoch kommt, lass es da sein. Schau es dir an, sei ehrlich zu dir selbst. Alles was du an dir nicht magst, darf da sein, ja, soll sogar da sein.

Sinn dieser Übung ist es, in die Akzeptanz zu gehen. Nicht notwendigerweise darüber, was da ist, sondern wie wir darüber fühlen. Es soll uns nicht davon abhalten zu handeln, wenn es nötig ist und wir z.B. unsere Nahrung umstellen, um unser Gewicht zu optimieren.

Es geht zunächst um die Akzeptanz unserer Gefühle uns selbst gegenüber. Je mehr wir diese zulassen, desto eher beginnen wir, uns selber so anzunehmen wie wir sind, uns selber richtig gern zu haben. Wenn wir uns zur Gewohnheit machen hinzuschauen, statt wegzusehen, dann lernen wir, ehrlich mit uns selbst zu sein und uns selber besser kennen.

Und wenn wir beginnen, diese Übung bei uns selbst zu machen, fangen wir auch automatisch an, diese Übung bei anderen Menschen zu machen. Wir beginnen, andere Menschen mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht sehen wir, dass das, was uns von den anderen Menschen trennt, Programme sind. Programme, die dazu gemacht wurden, andere Menschen und uns selbst nicht zu mögen.

Eine weitere Übung, um die Programme zu durchbrechen, die uns daran hindern, andere Menschen zu mögen, geht folgendermaßen: Wenn du einem Menschen begegnest, auf der Straße, an der Supermarktkasse oder wo auch immer, dann sage gedanklich zu dieser Person "ich bin du und du bist ich".

Diese Übung lässt sich auch mit einem Partner durchführen. Ihr stellt euch gegenüber, schaut euch in die Augen und sagt gleichzeitig mehrere Minuten lang zueinander "ich bin du und du bist ich".

Diese Übungen dienen dazu, die Trennung aufzuheben, das Ego aufzulösen. Trennung führt zu Unfrieden, doch Trennung ist Illusion. Im Grunde sind wir alle miteinander verbunden.

Du bist vollkommen, du bist perfekt, genauso wie du bist!

 

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