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Manifestieren


 

Wenn wir in einer Realität leben, die uns so gar nicht gefällt und wir uns doch etwas komplett anderes wünschen, dann kann das Erforschen möglicher Ursachen und Lösungen zu Veränderung führen.

So tragen wir z.B. vorgefertigte Muster und Vorstellungen in uns. Diese stammen unter anderem aus unserer Erziehung, aus unserer Kultur, oder vielleicht haben wir sie aus unserem Familiensystem übernommen. Aus diesen Mustern heraus erschaffen wir das, was wir von Tag zu Tag manifestieren. Wir könnten uns also einmal fragen, welches unserer Muster uns genau in die Situation geführt hat, die wir gerade konkret erleben. Dazu ist es nötig, das was gerade da ist, vollkommen anzunehmen, denn es ist ja schon da und es ist so wie es ist. Wenn wir es zukünftig verändern wollen, dann müssen wir die Muster loslassen, die dazu geführt haben.

Dazu gibt es eine kraftvolle Übung: Komme vollständig ins Hier und Jetzt und betrachte, was jetzt ist. Dann mach die klar, dass du es bist, der oder die das genauso erschaffen hat, wie es jetzt ist. Nimm es aus diesem Blickwinkel wahr. Versuche es zu erspüren, zu ergründen, versuche dir klar zu machen, was genau du durch diese Situation erkennen, erleben, erlernen möchtest. Denn deshalb hast du es genauso geschaffen, wie es jetzt ist.

Soweit also zur Übung. Je mehr wir aus der Opferhaltung heraus treten und uns unserer Schöpferkraft bewusst werden, desto mehr können wir die Mechanismen aus der Vergangenheit unter die Lupe nehmen, die zur jetzigen Situation geführt haben.

Um unser Manifestieren zu ergründen, ist es aus meiner Sicht deutlich effektiver, die Vergangenheit heranzuziehen, als sich etwas zu wünschen und abwarten zu müssen, was die Zukunft bringt. Wenn etwas Gewünschtes dann in der Zukunft nicht eintritt, sind wir ggf. enttäuscht und glauben, nicht manifestieren zu können. Das ist natürlich nicht so, denn wir manifestieren permanent.

Weiter ist es hilfreich, wenn der persönliche Lebensplan mit dem Seelenplan übereinstimmt. Wenn wir ständig gegen die Absicht unserer Seele manifestieren, dann führt das über kurz oder lang zu Unzufriedenheit. Wir erlangen mehr und mehr Zufriedenheit, wenn wir auf unsere innere Stimmte hören und im Einklang mit dem sind, was unsere Seele durch uns ausdrücken möchte.

Außerdem ist Geduld sicherlich ein guter Ratgeber. Nicht immer erschließt sich uns unmittelbar der Sinn dessen, was wir gerade erleben. Manchmal dauert es etwas länger bis wir unsere Lektion gelernt haben und den ungewollten Zustand nicht mehr brauchen. Das, was wir als unangenehm empfinden, kann auch ein notwendiger Anstupser sein, der uns zwingt aus unserer Komfortzone auszutreten. Manchmal brauchen wir das größte Chaos um uns herum, um tiefen Frieden im Inneren zu finden. Das was wir aus Sicht unserer Persönlichkeit als ungewollt empfinden, ist vielleicht das, woraus wir am meisten lernen.

Zum Schluss noch einige Tipps beim Manifestieren: Höre auf die stille, kleine innere Stimme, die dir immer den Weg zeigt. Sei offen und empfänglich für neue Ideen. Vertraue und glaube an dich selber. Du hast alles, was du brauchst in dir. Sei du selber die Autorität, die dir sagt, was richtig für dich ist. Sei offen für Veränderung. Empfange was auch immer passiert als Geschenk und Möglichkeit für Wachstum und Entwicklung. Alles was du brauchst kommt zur genau richtigen Zeit zu dir.

 

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