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Magie


 

Manche verstehen unter Magie so etwas wie, von einem Moment zum anderen alles zu bekommen, was man sich vermeintlich wünscht und unangenehme Dinge, wie z.B. Schmerzen einfach wegzaubern zu können.

So ist es hier aber nicht gemeint. In Bezug auf die Magie gibt es viele Täuschungen und Irrglauben und wir sind angehalten erst einmal wieder empirisch herauszufinden, was die Magie des Lebens denn eigentlich ausmacht.

Bei Schmerzen ist es beispielsweise oft so, dass diese ein wichtiger Kommunikator unseres Körpers sind und angehört und liebevoll betrachtet werden möchten, um Ursache und Lösung zu finden, statt sie unsanft zum Schweigen zu bringen.

Auch bei unseren Wünschen gilt es, zu prüfen, ob sie wahrhaftig sind, ob sie uns wirklich gut tun, oder gegebenenfalls sogar kontraproduktiv auf unseren göttlichen Plan wirken und vieles mehr.

Bei Magie kann es sich schon mal um einen Prozess handeln, der seine Zeit braucht. Wir sind alle Schöpferwesen. Wir kreieren unser Leben von Tag zu Tag. Zunächst bildet sich eine Idee in unserer Vorstellung und nach und nach, oder vielleicht auch unmittelbar, setzt sich diese in der materiellen Welt um.

Manchmal ist das Ergebnis so wie gedacht, manchmal kommt es ganz anders. Viele Faktoren spielen eine Rolle. Zum Teil sind das unsere unterbewussten Vorstellungen, die uns eine Richtung vorgeben, die wir eventuell bewusst erst viel später erkennen können.

Woher kommen nun aber unsere Träume und Wünsche, aus denen heraus sich unsere Realität ableitet? Genau an dieser Stelle liegt der Punkt, an dem wir ansetzen können, unsere Realität anders zu gestalten, als wir das womöglich bisher getan haben. Der Ursprung liegt in unserem Bewusstsein.

Wenn wir nun über viele Jahre oder gar Generationen hinweg bestimmte Denkmuster erlernt haben, dann kann es schon mal eine Weile dauern, um diese in eine andere Richtung zu leiten.

Zunächst brauchen wir die Erkenntnis darüber, was uns bisher gesteuert hat. Dazu spielt die Betrachtung von Konditionierungen, Manipulationen, Irrglauben, Dogmen, das Verhalten sowie die Denkweise der Masse und dergleichen eine wichtige Rolle.

Magie kann also unter anderem als eine Strategie verstanden werden, sich aus bisherigen Mustern zu befreien und zu entdecken, was denn noch so alles in uns steckt und welche Prozesse abseits der indoktrinierten Regeln auch, oder vielleicht viel besser funktionieren.

Magie ist eine Begleiterscheinung des Bewusstwerdungsprozesses, oder auch anders herum. Wir beginnen, mit neuen Möglichkeiten zu spielen.

Anfangs vermischen wir vielleicht noch viele unserer alten Muster mit dem bis dato Unbekannten, was dazu führen kann, dass wir uns möglicherweise weiter selbst begrenzen. Manchmal zeigen sich vielleicht erst nach und nach Erfolgserlebnisse und Zusammenhänge.

Da wir immer wieder in die alte Welt zurück geworfen werden und eben nicht abseits der Zivilisation auf einem Berg leben, kann das mitunter recht anstrengend sein. Wir sind also aufgefordert, uns immer wieder zu erinnern und dadurch ein neues Bewusstsein zu festigen.

Gelingt uns die Reinigung von den Einflüssen der uns begrenzenden Welt, ohne sich ihr zu entziehen? Gelingt es uns, insbesondere in diesem herausfordernden Umfeld die Magie leben zu können?

Dazu ist es enorm hilfreich, wenn Menschen sich austauschen und einander mitteilen, welche Fähigkeiten sie aufgrund anders lautender Muster erlangt haben, um uns gegenseitig zu ermutigen und neue Bewusstseinsfelder zu schaffen.

Es ist wie bei einem Weg, der zunächst ein steiniger Trampelpfad ist und immer breiter wird, je mehr Menschen ihn gehen und es immer leichter wird, ihn zu gehen, weil er schon sehr ausgetreten und dadurch sehr eben ist.

Da gibt es beispielsweise solche, die über einen langen Zeitraum ohne Nahrung und ohne Trinken ihr Leben gestalten. Sie teilen uns mit, dass es hier um einen Mind-Set geht, welches uns nach und nach dorthin führt, also eine Einstellung in unserem Bewusstsein.

Das kann für den einen recht schnell gehen, für den anderen ein langer schrittweiser Prozess sein, bei dem noch viele entgegen stehende Denkweisen überwundern und losgelassen werden müssen. Bei manchen liegt es gegebenenfalls auch gar nicht auf dem Weg, das zu tun.

Es gibt jedoch unzählige Beispiele wie Menschen scheinbar Unmögliches möglich machen. Magie ist also nichts weltfremdes, sondern im Gegenteil, etwas was jeder von uns in sein Leben bewusst integrieren kann. Wir sind die Schöpfer, auch wenn Zweifel uns manchmal wieder zurück werfen.

Es gibt jedoch auch Menschen, die in den verqueren Mustern genauso weiter machen wollen wie bisher und sich an ihr Weltbild klammern, so sehr, dass sie mit aller Macht gegen anders denkende vorgehen. Es kann also schon einmal herausfordernd sein, entgegen der Masse, seinen wahrhaft eigenen Weg zu beschreiten.

Setzen wir in unserem Bewusstsein den Grundstein für diese Zeitqualität, indem wir die Magie leben, die uns zeigt, wie wir begrenzende Denkweisen und Muster mehr und mehr hinter uns lassen.

Eine Definition von Magie aus Wikipedia lautet wie folgt: Technologie wird immer als Magie bezeichnet, bevor sie verstanden wird, und nach einer gewissen Zeit entwickelt sie sich zu einer normalen Wissenschaft.

Magische Zusammenhänge sind also nur solange solche, wie wir sie noch nicht ausreichend erforscht haben, wie wir sie noch nicht gut genug kennen. Irgendwann, wenn wir alles verstanden haben, dann ist es keine Magie mehr, dann ist es normal.

Eigentlich gibt es also gar keine Magie, sondern nur unser Unverständnis von den wahren Zusammenhängen des Lebens.

Diejenigen, die sie zuerst entdecken gelten als Magier, weil sie scheinbar Unmögliches möglich machen, dabei sind sie den anderen gegebenenfalls nur einen kleinen Schritt voraus.

 

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