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Schöpferbewusstsein


 

Wir sind alle Schöpfer, tagtäglich. Wir tun es zum Teil bewusst und zu einem großen Teil unbewusst durch verinnerlichte Muster. Unser Unterbewusstsein sowie auch unser Überbewusstsein nehmen großen Einfluss. Aber auch unsere Wünsche, Anhaftungen und insbesondere unsere Ängste und Befürchtungen sind ausschlaggebend für das, was wir schöpfen.

Wer oder was immer uns entgegen der göttlichen Ordnung zu steuern versucht, triggert unsere Ängste und suggeriert uns Wünsche, die scheinbar unsere eigenen sind. Wir meinen, aus freien Stücken zu entscheiden, aber unser Wille wird durch Täuschung gebeugt. Größtenteils geschieht das durch sich selbst erhaltende verquere lebenszerstörende Muster, an die wir uns aus diversen Gründen klammern.

Um diese Fremdsteuerung mehr und mehr aufzulösen, gilt es so viel wie möglich loszulassen, insbesondere unsere Anhaftungen, oder das Festhalten an Bedingungen, die uns vermeintliche Sicherheit suggerieren. Wenn es uns gelingt, manipulierte Wünsche loszulassen, dann sind wir nicht mehr so sehr von der Angst getrieben. Wahre Sicherheit entsteht aus unserer Anbindung zu unserem ureigenen Kern, zu unseren Wurzeln, zu unserer Göttlichkeit. Dort sind wir immer geleitet und begleitet.

Im Grunde ist es so, dass die Seele in diesem Leben bestimmte Erfahrungen machen möchte. Sie wird dafür sorgen, dass wir die Umstände und Gegebenheiten vorfinden, die es dafür braucht, sofern wir ihr den Raum dafür lassen, statt durch Ängste getrieben dem entgegen zu wirken.

Es geht darum, ins Urvertrauen zurück zu finden. Das bedeutet nicht, dass man sich Däumchen drehend in die Ecke setzt und sagt, Seele, mach mal, ich schaue zu. Zum Teil vielleicht, aber vielmehr geht es darum, den Weisungen der inneren Stimme zu folgen, dann zu handeln, wenn der Drang dazu eindeutig identifizierbar ist. Dann nicht zu handeln, wenn es keinen Anschub dafür gibt. Aus unserer persönlichkeitsbezogenen Sicht kann das schon einmal widersinnig sein, da wir im Gegensatz zu unserer Seele das große Bild nicht kennen.

Urvertrauen und eine gute Anbindung an unseren Wesenskern sind essentiell für unsere Schöpfungen, um ihnen unsere ureigene Prägung zu verleihen, statt Ausdruck einer Fremdsteuerung zu sein.

 

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