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Heilung


 

Unsere Vorstellung von Heilung sieht manchmal so aus, dass wir uns wünschen, alles zu vermeiden, was Leid oder Schmerz erzeugt. Das ist zwar sehr pragmatisch, doch manchmal gegebenenfalls blockierend, wenn dieser Wunsch aus der Angst heraus entsteht.

Weiter denken wir vielleicht, dass Heilung darin besteht, gesellschaftliche Normen zu erfüllen, also dass z.B. unser Körpergewicht einem vorgegebenen Rahmen entspricht, unsere Zähne eine bestimmte Farbe oder Stellung haben, oder unsere Hautfarbe eine entsprechende ist etc. etc.

Kurz, unsere Vorstellung von Heilung kann durchaus verzerrt sein und wir sind enttäuscht, wenn sich Heilung nicht so einstellt, wie es unserem konditionierten, manipulierten Verständnis entspricht. Gegebenenfalls entsteht Heilung auf einer ganz anderen Ebene, mit der wir aus einem begrenzenden Blickwinkel gar nicht gerechnet haben. Vielleicht sorgt ein leicht schiefer Zahn für eine optimale Körperstatik, als Beispiel.

So besteht also Heilung unter anderem darin, unsere Vorstellung von Heilung in die Heilung zu bringen. Das erspart oftmals viele Enttäuschungen und führt dazu, viel offener an Dinge heran zu gehen und mehr und mehr erwartungsfrei zu sein.
Vielleicht ist ein Rückschlag das, was uns die göttliche Ordnung bringt, obwohl wir erst einmal enttäuscht sind, wenn es nicht so ist, wie wir uns das aus einer begrenzten Vorstellung heraus wünschen.

Erinnern wir uns also immer wieder daran, um die göttliche Ordnung zu bitten, unsere Ängste loszulassen und das anzunehmen, was sich zeigt. Natürlich darf eine gewisse Erwartungshaltung vorhanden sein, aber so, dass ein Gestaltungsspielraum bleibt, der Überraschungen erlaubt und uns Wege aufzeigt, mit denen wir aus einem bestimmten Blickwinkel heraus gar nicht gerechnet hätten.

Heilung kann also unter anderem als eine Frage der Betrachtungsweise und des Vertrauens in das Leben verstanden werden.

 

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