Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg, ... der bei jedem Einzelnen von uns beginnt.
Im April 2014 ist es in Europa so, dass die Menschen für Frieden auf die Straße gehen, oder für Frieden meditieren oder sich in irgendeiner anderen Form für Frieden einsetzen. Warum? Weil derzeit eine akute Bedrohung durch die Unruhen, unter anderem in der Ukraine, besteht.
Die Ukraine ist nah, der Frieden in Europa akut gefährdet. Diese Situation birgt Potential. Dieses Potential ist bipolar. Einerseits ist es das Potential für große Aggression, für Zerstörung, und andererseits besteht die Chance auf Enthüllung, auf Befreiung, auf eine Veränderung im Bewusstsein der Menschen.
Brauchen wir eine massive Bedrohung, damit die graue Masse aufwacht? Einerseits gut, aber andererseits auch sehr gefährlich. Denn was tragen wir Menschen in uns? Wir tragen die Muster des Konkurrenzdenkens, der Wut, der Aggression, vor allem, der Angst in uns.
Wenn die Angst in uns getriggert wird, dann reagieren wir gegebenenfalls aggressiv, auch wenn wir uns in erster Linie nur verteidigen wollen.
Wie reagieren wir, wenn wir plötzlich Wahrheiten erfahren? Wahrheiten darüber, wie wir hinters Licht geführt wurden, Ereignisse (z.B. 11. Septembers 2001) dazu benutzt wurden unsere Freiheit massiv einzuschränken und die Machtverhältnisse in den Händen Weniger zu konzentrieren? Wir sind empört, wütend, fassungslos.
Doch, welche Möglichkeiten haben wir nun? Wir können in blinden
Aktionismus verfallen und unserem Unmut freien Lauf lassen. Aber handeln wir
dann friedlich? Wenn wir aus der Emotion der Empörung heraus handeln,
eher weniger.
Denn genau das stiftet neuen Unfrieden, ruft neue Konflikte hervor, produziert
neue Schuldige, lässt neue Feindbilder entstehen. Wenn wir uns gegeneinander
aufbringen und aufhetzen, dann erreichen wir das Gegenteil von Frieden, dann
herrscht Krieg. Schnell sind die Schuldigen gefunden, Politiker, Banker, oder
wer gerade ausgemacht werden kann.
Frieden beginnt in uns selbst. Befreiung hängt eng mit Frieden zusammen. Wenn wir Frieden wollen, müssen wir uns von all dem befreien, was uns unfrei macht und Unfrieden in uns verursacht.
Wir wollen also frei sein von den Machthabern, die uns diktieren und manipulieren.
Wie machen wir das? Indem wir sie bekämpfen? Damit spielen wir in ihre
Karten, denn dann entsteht Unfrieden und ohne Frieden keine Freiheit.
Welche Möglichkeiten haben wir also, uns zu befreien? Wir können
uns entscheiden, das Spiel der anderen nicht mehr mitzuspielen. Wir können
entscheiden, die Macht, die wir den anderen gegeben haben, zu uns zurück
zu holen. Wir können entscheiden, nicht mehr zu kooperieren.
"Stell dir vor es ist Krieg und niemand geht hin."
Wie machen wir das, nicht hinzugehen? Wie machen wir das, unsere Macht zu uns zurück zu holen? Wie befreien wir uns von Manipulation, Angst und Täuschung?
Niemand ist unfreier als der, der denkt frei zu sein, es aber nicht ist. Wenn wir uns dessen bewusst werden, dann ist das ein erster Schritt zur Befreiung. Wir sind oft schon so eingelullt von Medien, von gesellschaftlichen Normen, dass wir gar nicht merken, wie unfrei wir wirklich sind. Die Menschen in der DDR haben geglaubt, sich mit dem Fall der Mauer zu befreien.
Aber, was ist wirklich passiert? Sie unterstehen nun einem viel subtileren System der Manipulation, welches viel effektiver greift. Warum ist es effektiver? Weil es im Verborgenem abläuft. Solange die Menschen nicht realisieren, dass sie nur Spielball sind, wehren sie sich nicht. Warum auch, es geht ihnen doch scheinbar gut. Das ist wie mit dem Frosch, der im Wasserglas sitzt. Das Wasser wird langsam wärmer und erhitzt, bis der Frosch platzt. Springt ein Frosch aber in ein heißes Glas Wasser, dann springt er sofort wieder raus.
Wir sind wie der Frosch, der im Glas sitzt und nicht merkt, dass das Wasser erhitzt wird. Die Unruhen, u.a. in der Ukraine, bieten also großes Potential, nicht nur für Konflikt, sondern auch für Bewusstwerdung. Wir haben hier großes Potential, um die Menschen wachzurütteln, ihnen klar zu machen, dass das Wasser immer heißer wird. Wir können aus dem Glas raus springen, wir müssen nicht warten bis wir platzen.
Was aber nun tun, wenn wir erkennen, dass wir getäuscht wurden? Zuerst einmal ist es wichtig, die Täuschung zu erkennen. Es ist wichtig, sich der Möglichkeit zu öffnen, dass wir manipuliert werden. Es geht darum, zu sensibilisieren, neue Wahrnehmungskanäle zu öffnen. Wenn wir das Spiel erkennen, haben wir die Freiheit zu wählen, ob wir weiter mitspielen möchten oder nicht.
Bisher ging das Spiel in etwa so: Die Menschen fühlen sich unfrei, unterdrückt, getäuscht, etc. Irgendwann werden sie wütend, wehren sich und kämpfen für ihre Freiheit und ihre Rechte. Dann sterben einige für die edlen Ziele und irgendwann lockert sich das Ganze ein wenig, aber im Grunde leben wir so weiter wie vorher. Die Täuschung wird halt wieder verschleiert, und solange die Menschen glauben, frei zu sein, sind sie auch ruhig. Einige hundert Jahre später, manchmal auch früher, geht das Spiel von vorne los. Schaue man sich die vielen Beispiele in der Geschichte an, in denen für Freiheit und Frieden gekämpft wurde, es gibt sie zu Hauf.
Wozu brauchen wir Kriege? Kriege brauchen wir, damit wir uns von Zeit zu Zeit erheblich in der Zahl reduzieren, weil wir zu viele sind. Kriege brauchen wir, weil unser Wirtschaftssystem auf Wachstum basiert. Irgendwann muss alles zerstört werden, von vorne angefangen werden, sonst kann das Wachstum nicht weiter ständig steigen. Kriege brauchen wir, damit die dunklen Seiten in uns ausgelebt werden können, etc.
Aber, wollen wir noch Kriege? Wenn wir die Menschen fragen, dann werden die meisten von ihnen sagen, "nein, ich will keinen Krieg". Allerdings ist es komisch, dass es dann doch überall auf dieser Welt Krieg gibt, wo ihn doch angeblich keiner will.
Woher kommt also der von niemandem gewollte Krieg? Irgendjemand muss da ja mitspielen, sonst würde es ihn gar nicht geben.
Wo fängt denn Krieg an? Der Krieg beginnt in jedem einzelnen von uns.
Jeder Konflikt, den wir in uns tragen, jede Aggression, jede Wut, jeder Hass,
all das, was an Gefühlsblockaden in uns festhängt, erzeugt Unfrieden.
Der Krieg im Außen ist die Summe all unserer Konflikte und Aggressionen,
die wir in uns festhalten. Wir halten diese Dinge nicht ganz freiwillig fest.
Die Programmierung, die Manipulation, oder auch unser Wertesystem halten das
ganze aufrecht.
Die Dunkelheit ist die Summe all unserer Schattenseiten. Und ja, es gibt Mächte
da draußen, die von dieser dunklen Energie leben, aber wir sind diejenigen,
die sie füttern.
Was können wir also tun, um Frieden zu stiften? Fangen wir bei uns selber an. Erkennen wir an, dass wir Konflikte in uns tragen. Es geht nicht darum, diese Konflikte auszublenden oder zu verdrängen, dann werden sie unterschwellig weiter unser Leben bestimmen, genauso, wie sie das zurzeit tun.
Erkennen wir, dass wir manipuliert sind, z.B. mit anderen Menschen in Konkurrenz zu treten, besser sein zu wollen als der andere, Wut und Hass in uns zu tragen etc. All das haben wir von Kind auf gelernt und verinnerlicht. Es lässt sich nicht von heute auf morgen abstellen. Es ist ein langer Bewusstwerdungsprozess, der damit beginnt, zu erkennen, sich der Wahrheit zu öffnen, sein eigenes Verhalten zu beobachten.
Lösungen werden folgen, wenn die Intention besteht, diese Manipulationen loslassen zu wollen. Im Grunde geht es darum, alles loszulassen, was man uns gesagt hat, wie wir zu sein haben. Wenn wir all das loslassen, dann kann das zum Vorschein kommen, was wir wirklich sind. Dann können wir eine Ahnung davon erhalten, wer und was wir wirklich sind und warum wir hier sind. Solange wir in den Mustern, der Programmierung und der Manipulation festhängen, sind wir kaum wir selbst.
Beginnen wir also, uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind, indem wir loslassen. Indem wir all das loslassen, was wir nicht sind. Erinnern wir uns an unsere Verbindung zur Urquelle allen Seins, unsere Göttlichkeit und erkennen wir diese Göttlichkeit nicht nur in uns, sondern auch in jedem anderen Menschen, dem wir begegnen. Niemand tritt zufällig in unser Leben, alles hängt zusammen, alles ist Eins.
Wie kommen wir nun zum Frieden? Erzeugen wir das Gefühl von Frieden.
Konzentrieren wir uns auf das, was wir wirklich wollen. Geben wir unserem Unterbewusstsein die Essenz dessen, was wir erschaffen wollen. Manifestieren wir Frieden.
Zu beachten ist, dass wir bei uns selbst beginnen. Wir machen uns zum Kanal, um die Frequenz des Friedens aus der Urquelle allen Seins zunächst in uns einfließen zu lassen. Anschließend lassen wir sie durch uns hindurch in die Welt hinein fließen.
Jeder Mensch hat einen freien Willen. Wir sind nicht diejenigen, die entscheiden, ob andere Menschen sich dieser Frequenz öffnen und in Resonanz gehen, oder sich dem verschließen. An dieser Stelle gilt es nicht, zu urteilen, sondern darauf zu vertrauen, dass das jeweilige höhere Selbst der anderen Person deren Seelenplan kennt und für diese Person verantwortlich ist. Wir können nicht wissen, was die Lernaufgabe oder der Weg des anderen ist.
Jedoch können wir für uns entscheiden, was WIR leben möchten, in welche Frequenz wir gehen möchten. Wir erzeugen damit morphogenetische Felder, die es anderen Menschen ermöglichen, sich ebenfalls in diese Felder einzuklinken und sich der Energie, oder der Frequenz zu bedienen bzw. selbst Teil des Feldes zu werden mit ihrer Energie. Jedoch gilt es, den freien Willen eines jeden zu respektieren und die Energie anzubieten. Wer sie letztendlich annimmt oder ablehnt, liegt nicht an uns zu entscheiden.
Dazu möchte ich eine Friedensmeditation vorstellen. Bevor die Meditation gestartet wird, verbinde dich zunächst bewusst mit deinem höheren Selbst und teil deine Intention mit, z.B. ich möchte mich der Frequenz des Friedens aus der Urquelle allen Seins öffnen, diese in mir verankern und durch mich hindurch in diese Welt fließen lassen.'
Damit stellst du dich als Kanal zur Verfügung und überlässt die Entscheidung, was geschieht, der Urquelle allen Seins. Du kannst die Frequenz des Friedens mit anderen Frequenzen verbinden, je nachdem, was für dich stimmig ist. Wenn du die Christusenergie hinzunehmen möchtest, Marienengerie, die Energie der Sonne, die göttlich Weibliche Energie, oder anderes, was für dich stimmig ist, dann lässt sich das wunderbar vereinbaren. Mache dir vor der Meditation deine Intention klar und dann lasse es fließen.
Meditation:
Für den, der mag, auch in gesprochener Version
Diese, oder ähnliche Meditationen, können von jedem allein gemacht werden oder in der Gruppe. Es spielt keine Rolle, ob die Gruppe räumlich oder zeitlich zusammen ist. Die Intention der Menschen, die Meditation gemeinsam mit anderen zu machen, ist ausreichend und kann an jedem Ort der Welt zu jeder Zeit gemacht werden. Wir werden uns energetisch treffen.
Jesus Christus spricht: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt
sind, da bin ich mitten unter ihnen
"
in meinem Namen', das bedeutet, in der Ursprünglichkeit
unseres Seins, in der Verbindung zu unserem göttlichen Kern. Wenn wir
uns also in dieser Energie zusammen tun, dann fließt die Christusenergie
durch uns hindurch in diese Welt hinein und kann Veränderung bewirken.
Schließen wir uns also zusammen.
Im täglichen Leben ist es noch oft so, dass wir dieses Gefühl des Friedens nicht permanent beibehalten können. Wir Menschen haben noch sehr viel loszulassen, uns mit unseren Schattenseiten auseinander zu setzen. Wenn wir über viele Generationen hinweg auf Konflikt und Trennung getrimmt sind, dann braucht es Zeit, all das wieder loszulassen und sich dessen bewusst zu werden. Jetzt haben wir die Gelegenheit dazu.
Aber es wird auch Zeiten geben, in denen es Rückschläge gibt. Es wird Zeiten geben, wo wir provoziert werden und am liebsten sofort aggressiv zurück schlagen möchten, ggf. nur aus der Angst heraus, weil wir uns angegriffen fühlen. All diese Muster sitzen tief.
Aber eine solche Friedensmeditation ist ein Anfang, uns bewusst zu machen, dass es etwas anderes gibt, was viele von uns bisher kaum oder nur wenig in unserem Leben zugelassen haben. Beginnen wir also, uns damit vertraut zu machen. Wenn uns Situationen im Alltag begegnen, die uns provozieren, dann kann es hilfreich sein, einige Male tief durchzuatmen und uns an dieses Gefühl des Friedens zu erinnern, bevor wir in Aktion verfallen.
Bevor wir reagieren, vielleicht können wir mehr und mehr versuchen, zunächst einmal selber zur Ruhe zu kommen und unsere Reaktion aus einer tiefen Ruhe, aus einer tiefen Gelassenheit heraus zu bestreiten. Das wird sicher nicht immer gelingen, dazu sind die Muster und Programme zu präsent.
Machen wir uns aber bewusst, dass es hier ein Spiel gibt und erkennen wir, wie das Spiel gespielt wird. Entscheiden wir dann, ob und auf welche Weise wir Teil dessen sein wollen.
Hören wir auf, Spielball der anderen zu sein. Hören wir auf, unsere
Macht wegzugeben. Denn wir sind diejenigen, die die Realität erschaffen,
mit unserem Bewusstsein. Bestimmen wir, in welches Bewusstsein wir gehen möchten
und entziehen wir uns der Manipulation, die uns in eine Realität drängt,
in der wir unfrei sind und Unfrieden erzeugen.
Es gibt viel zu tun. Jeder von uns ist wichtig, jeder von uns ist Teil des
Ganzen und fügt seinen Teil zum kollektiven Gesamtbewusstsein und damit
zu unserer gemeinsamen Realität bei.
Wollen wir also Frieden, beginnen wir in uns selbst und beginnen wir, uns aus den alten Mustern zu befreien, indem wir loslassen, was wir gelernt haben und uns auf unsere eigene Wahrheit besinnen, auf unsere ureigene Verbindung zur Urquelle allen Seins.
Abschließend zu dem Thema hier noch eine Erfahrung aus 2013. Am 25.08.13 fand eine weltweite Friedensmeditation statt, in der es darum ging, friedliche Energie, vor allem in den Syrienkonflikt zu leiten, der seinerzeit zu eskalieren drohte.
Dazu begab ich mich zur Weltfriedensglocke in Berlin. In der Meditation ging es darum, das göttlich Weibliche durch mich hindurch fließen zu lassen und es in die Konfliktsituationen zu leiten. Nach Abschluss der Meditation ging ich ein paar Schritte und blieb auf einer kleinen Holzbrücke stehen, unter der ein Bach plätscherte.
In dem Moment geschah etwas, mich überkam plötzlich ein ganz tiefes Gefühl von Frieden, so als wenn mir die ganze Welt Frieden schickte. Es hatte sich plötzlich umgedreht, nicht ich schickte Energie, sondern ich war diejenige, die Frieden geschickt bekam und zwar aus der ganzen Welt. Ich hatte plötzlich das Gefühl, nicht die Welt da draußen braucht meine Energie, sondern ich brauche die Energie des Friedens in mir und zwar ganz tief, um sie in mir zu verankern. Ich war ganz benommen und nach einer Weile verschwand das Gefühl wieder. Aber mir war klar geworden, ich bin der Ort, an dem Frieden benötigt wird und das hatte sich in dem Moment auf eine wundervolle Weise gezeigt.
Nachtrag: Neulich las ich in einem Facebook Thread wie jemand schrieb, es gäbe keine Urquelle und das sei nur wieder ein Konstrukt, welches uns daran hindert, selber die Verantwortung für uns zu übernehmen. Ich war zunächst erschüttert, denn mein Weltbild schien zusammen zu brechen. Wie konnte es sein, dass diese eine Aussage mich so ins Wanken brachte?
Es lag daran, dass ich eine Wahrheit in dieser Aussage spürte, die ich zuvor so noch nicht gesehen hatte. Es war wirklich so, dass ich einer äußeren Entität meine Macht übergeben hatte. Also begann ich für mich, den Begriff Urquelle neu zu definieren. Wenn ich nun also Urquelle sage, dann meine ich den ureigenen Teil meines Selbst, der mit allem verbunden ist, der allwissende Teil meines Selbst, der in diesem Leben lichtvolle Erfahrungen machen möchte.
Ich denke es ist der aktuelle Zeitgeist, der unsere eingefahrenen Denkmuster
immer wieder ins Wanken bringt und uns dazu bewegt, unsere Wahrheit immer
wieder neu zu definieren und zu finden, um an den Kern der Wahrheit zu kommen
und ihn zu leben. Jeder sollte das für sich selber tun, denn die Wahrheit
des anderen muss nicht zwingend meine eigene sein.