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Einführung


 

Mathilde war gerade angekommen in ihrer neuen Wohnung in Berlin. Noch war alles ungeordnet, die Umzugskartons in der Wohnung verteilt. Eine kleine Gasse war frei, um zum Bett zu gelangen, sich dort nieder zu lassen und erst einmal tief durchzuatmen und zu verschnaufen.

Warum meldete er sich nicht? Sie hatte ihm gesagt, dass sie heute in der neuen Wohnung und in der fremden Stadt ankommen würde. Sie hatte erwartet, dass er sich wenigstens nach ihr erkundigte und fragte, wie der Umzug gelaufen ist und ob sie gut angekommen sei.

Das Telefon begann, Musik zu spielen, Mathildes Laune hellte sich auf, endlich meldete er sich. Freudig griff sie zum Telefon, schaute aufs Display und stellte fest, es war ihre Schwester. So sehr sie sich auch sonst über Anrufe ihrer Schwester freute, jetzt gerade nicht.

Sie riss sich zusammen und verbarg ihre Enttäuschung, schließlich konnte ihre Schwester nicht ahnen, dass sie einen anderen Anruf viel sehnlicher erwartete. Das Gespräch entwickelte sich nach der anfänglichen Enttäuschung überaus angenehm und Mathilde war froh, in der Fremde eine vertraute Stimme gehört zu haben.

Danach war sie so erschöpft, dass sie sich erst einmal ins Bett legte und schlief und damit die Enttäuschung loslassen konnte. Am nächsten Morgen war ein neuer Tag, voller Herausforderungen. Die neue Stadt wollte und musste erkundet werden, die Umzugskartons ausgepackt und Ordnung geschaffen werden.

Für Mathilde sollte ein neues Kapitel beginnen. Sie hatte sich in Köln nicht mehr wohl gefühlt und schon lange das Gefühl, aufbrechen zu müssen, etwas Neues zu erkunden, eine neue Stadt kennen zu lernen.

Soweit die Einführung. Mathilde, das bin natürlich ich. Aber mein Name ist gar nicht Mathilde. Eigentlich ist mein Name auch gar nicht so wichtig. Eigentlich ist das auch nur eine dieser vielen Geschichte, über die es bereits unzählige Bücher gibt. Bin ich nur eine dieser Geschichten? Ist mein Leben nur eine dieser Geschichten? Wenn ich nicht Mathilde bin, wer bin ich denn dann? Bin ich mein Name? Bin ich das, was mit mir geschieht? Wozu dienen all diese Geschichten, die wir als Mathilde, Maria, Frank, Martin, oder wie wir auch sonst heißen mögen, erleben?

Solche oder ähnliche Fragen beginnt man sich zu stellen, wenn die eigene Wahrnehmung sich verändert. Wenn wir uns nicht mehr mit den Geschichten identifizieren, die wir erleben, sondern mit dem, was wir wirklich sind.

Ich habe den Wunsch, dazu beizutragen, diese, unsere Welt zu verändern, um in Frieden zu leben, um uns daran zu erinnern, dass wir EINS sind mit der Natur und den Lebewesen dieses Planeten, dass wir aufhören, unseren eigenen Lebensraum zu zerstören. Dazu könnte es hilfreich sein, uns zu erinnern, wer und was wir wirklich sind.

Wer sind wir also? Wir sind multidimensionale Wesen, deren bewusste Wahrnehmung auf diesem Planeten erheblich eingeschränkt ist, Wesen, die durch den Schleier des Vergessens gegangen sind und immer wieder von neuem gehen. Manchmal glaube ich, Dinge begriffen zu haben, um sie dann aber doch wieder zu vergessen und irgendwann erneut festzustellen, dass ich das eigentlich schon wusste.

Warum ist die Beschränkung vorhanden? Weil sie uns einerseits auferlegt wurde und wir sie andererseits selber gewählt haben. Aus welchem Grund sollten wir Beschränkungen selber wählen? Vielleicht, um Spiele zu spielen. Wenn ich schon vorher weiß, wie das Spiel ausgeht, dann ist es langweilig. Wenn ich schon vorher weiß, wie der Verlauf sein wird, dann fehlen die Überraschungsmomente, es fehlen die Aha-Momente, die dazu führen, dass wir glauben, etwas völlig neues begriffen, gelernt und aufgenommen zu haben.

Im Grunde wissen wir alles schon, aber es will immer wieder neu erfahren werden. Es will gelebt werden, es will sich selber kennen lernen, obwohl es sich schon kennt. Was ist ES? Unsere Essenz, unser Sein, unsere ureigene Kraft, ES ist das woraus das Universum und alle Universen entstanden sind.

Ich lade dich also ein, mit deinem Herzen, in diese, meine Welt einzutauchen und sie kennen zu lernen. Legen wir also los.

 

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