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Manifestieren auf Basis des jetzigen SEINS


 

Was passiert, wenn wir uns Zielvorgaben machen, die darauf basieren, was wir heute wissen und wer wir heute sind? Es kommt darauf an, es kann gut oder nicht so gut sein.

Wir möchten oft Dinge haben, die wir aus unserer heutigen Sicht für wünschenswert halten. Woher kommen aber diese Wünsche? Sie kommen aus dem, was wir bisher für möglich hielten. Nicht nur das, sie kommen aus dem System, welches uns Werte vortäuscht, die uns angeblich zum Glück führen. Diese wünschen wir uns dann, ohne zu bemerken, dass es genau diese Dinge sind, die uns im System festhalten. Wir wünschen uns quasi unser eigenes Gefängnis und manifestieren es, wider besseren Wissens.

Wenn wir uns beispielsweise eine hohe Geldsummen wünschen, um unabhängig zu sein, dann kann das genau ins Gegenteil umschlagen. Denn die vermeintliche Unabhängigkeit ist in Wahrheit eine Abhängigkeit von der Geldsumme. Verlieren wir das Geld, dann ist auch die Unabhängigkeit wieder weg. Geben wir in unseren Wunsch aber die Essenz der Unabhängigkeit als Gefühl hinein und bleiben offen für die Umsetzung, dann öffnen wir uns den Dingen, die uns auf anderem Weg Unabhängigkeit bringen. Damit erlangen wir tatsächliche Unabhängigkeit, denn dann ist es egal, ob wir Geld besitzen oder nicht. Niemand kann uns dann das Gefühl der Unabhängigkeit nehmen, auch nicht ein Finanzcrash.

Wenn wir also auf Basis dessen manifestieren, was wir bisher kennen, dann versperren wir uns den Zugang zu neuen Lösungen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir durch die Programmierungen des Systems voller Begrenzungen sind. Dadurch erschaffen wir uns immer wieder von neuem dieselben Begrenzungen.

Es geht also darum, sich neuen Möglichkeiten zu öffnen, in die Essenz dessen zu gehen, was und wie wir uns fühlen möchten und dem Universum zu überlassen, auf welchem Wege diese Dinge bestmöglich zu uns kommen.
Wir sind trainiert zu glauben, begrenzte Wesen zu sein, die Fülle nicht zu verdienen, oder zu glauben, Dinge nicht manifestieren zu können, wenn nicht genügend Geld vorhanden ist.

Wir kreieren aus dem Spiel der Begrenzung heraus, weil es das ist, was wir kennen.
Erst, wenn wir uns bewusst machen, wer wir wirklich sind und an unseren Wert glauben, beginnen wir, grenzenlos zu kreieren. Wie kreieren das, was wir glauben zu sein. Öffnen wir uns also zunächst dem, was möglich ist.

Was ist aber nun möglich? Dazu die Geschichte eines Jungen, der in Südamerika abseits der Zivilisation im Wald lebte. Dort beschäftigte er sich tagtäglich mit Eidechsen. Er beobachtete, wie Eidechsen ihren Schwanz nachwachsen ließen, wenn sie ihn verloren hatten.

Es begab sich, dass dieser Junge bei einem Unfall seinen Fuß verlor. Was tat der Junge? Das, was er bei den Eidechsen gesehen hatte, er ließ sich den Fuß nachwachsen. Niemand hatte ihm gesagt, dass Menschen das nicht können.
Das ist eine wahre Geschichte. Glaubst du nicht? Ich glaubte es auch nicht, obwohl die Geschichte wahr ist, wie mir versichert wurde.

Warum glauben viele von uns sie trotzdem nicht? Weil es in unserem Bewusstsein nicht im Bereich des Möglichen liegt. Ein Mensch kann sich keinen Fuß nachwachsen lassen. Solange etwas nicht im Bereich des Möglichen liegt, glauben wir es nicht und das ist die Begrenzung. Wenn aber etwas in unserem Erfahrungsbereich liegt, dann ist es leichter, es zu manifestieren.

Was wir also zunächst tun müssen, ist die unmöglichen Dinge in den Bereich des Möglichen zu verschieben und zwar in unserem Bewusstsein. Damit schaffen wir energetische Felder, die es dann ermöglichen, dass der ein oder andere es tatsächlich umsetzen kann. Je mehr Menschen das werden, desto leichter wird es für die übrigen sein. Irgendwann ist es nicht mehr unmöglich, sondern normal. Vor 150 Jahren dachte auch niemand, dass wir durch die Lüfte fliegen.

Es haben sich Menschen bereits Zähne nachwachsen lassen, die dritten Zähne. Auch das ist Fakt. Bei mir ist aber der Glaube sehr tief einprogrammiert, dass es nicht geht. Es müssen also erst mehr Menschen werden, die das können. Es muss erst in den Nachrichten gesendet werden, bevor wir anfangen, uns an den Gedanken zu gewöhnen, dass es mal ganz normal sein könnte.

Theoretisch weiß ich, dass alles Energie ist. Ich weiß, dass es Spontanheilungen bei Menschen gibt, wieder und wieder, ich weiß, dass es Wunder gibt, bei denen Blinde wieder sehen und Lahme wieder gehen. Und trotzdem liegt es nicht im Bereich des Möglichen, was unter anderem daran liegt, dass sowas nicht publik gemacht wird.

Wenn mehr und mehr darüber berichtet würde, täglich über Wunder in der Zeitung geschrieben würde, dann bin ich sicher, würde sich in unserem Bewusstsein sehr schnell ein Schalter umlegen, der es dann für viele Menschen möglich machen würde.

Ich habe gesehen, wie Menschen mit Willenskraft Löffel verbiegen, ich selber kann es aber trotzdem nicht.
Es ist also nötig, zunächst die Begrenzungen zu erkennen und morphogenetische Felder zu erschaffen, durch die wir Menschen in den Glauben kommen, dass bisher Unmögliches möglich ist.

Es geht nicht darum, dass sich morgen jeder einen Fuß nachwachsen lassen kann, sondern erst einmal darum, den Glauben, dass es möglich ist, in uns zu verankern. Also zuerst das energetische Feld zu schaffen, in dem mehr und mehr Menschen es als selbstverständlich ansehen, dass es vereinzelt Menschen gibt, die in der Lage sind, genau das zu tun. Aber das lässt das System derzeit nicht zu. Wir sollen gar nicht daran glauben. Es wird mit aller Macht dagegen gearbeitet, uns in unsere Schöpferkraft kommen zu lassen.

Ich beobachte bei mir immer wieder, wie in mir ein Mechanismus zuschlägt, der mir sagt, das geht nicht, das geht nicht, das geht nicht. Aber es geht doch, einige Menschen lassen sich die dritten Zähne nachwachsen. Warum glaube ich das trotzdem nicht? Was ist das, was mir da so extrem den Zugang versperrt?

Das sind sicherlich neben den äußeren Einflüssen auch eigene Blockaden. Ich hatte z.B. folgendes Erlebnis: Ich wollte einen Löffel gedanklich verbiegen und trainierte es mehrfach. Ich hielt den Löffel zwischen Daumen und Zeigefinger und stellte mir vor, wie ich mit der Energie des Löffels verschmelze, eins werde, um dann das Verbiegen gedanklich auszuführen, so als wenn ich einen Finger krumm mache.

Es war dann so, dass ich in Gedanken den Löffel verbogen hatte, es fühlte sich völlig real an. Da ich es mit geschlossenen Augen gemacht hatte, erwartete ich nun beim Öffnen der Augen einen verbogenen Löffel zu sehen. Aber der Löffel war nicht verbogen, nichts war passiert. Im nächsten Moment nahm ich mit der gleichen Hand ein Glass Wasser und trank daraus. Vor meinem geistigen Auge zerschmolz das Wasserglas und ich verschüttete das Wasser, ohne davon trinken zu können, so wie ich zuvor den Löffel in meiner Vorstellung verbogen hatte.

Ich sagte daraufhin zu mir selbst: "siehst du, gut dass es nicht geklappt hat und du das Wasserglas unbeschadet zum Mund führen konntest, sonst hättest du nicht trinken können".

Was ist das nun also, eine Begrenzung oder ein Schutz? Sicherlich eine Angst, die Kontrolle zu verlieren. Also auch hier gilt, dass wir Regelungen finden müssen, um mit diesen Dingen umzugehen. Ich könnte z.B. mein höheres Selbst darum bitten, dafür zu sorgen, dass ich Materie nur dann gedanklich verändern kann, wenn ich damit keinen Schaden anrichte. Ich könnte also die Kontrollfunktion dorthin abgeben.

Aber dennoch braucht es sicher Regeln, die uns in der materiellen Welt zurechtkommen lassen, sinnvolle Begrenzungen, die ein Miteinander der Menschen garantieren.
Dennoch denke ich, dass viele dieser Begrenzungen uns davon abhalten, unser wahres Potential zu leben und kennen zu lernen. Denn es gibt Menschen, die gedanklich Löffel verbiegen und trotzdem nicht verdursten.
Was sind nun Begrenzungen, die wir vielleicht nicht mehr brauchen?

Wir könnten damit beginnen, solche Begrenzungen loszulassen, die uns daran hindern, uns vorzustellen, dass Frieden auf der ganzen Welt ist, dass es allen Menschen gut geht, dass alle genug zu essen haben, dass unser Planet sauber ist, dass wir in einem System der Fülle leben, dass wir unsere Kreativität vollends ausleben können und so weiter und so weiter…

Beginnen wir doch damit, davon zu träumen, es uns vorzustellen, es in den Bereich des Möglichen zu rücken. Wenn wir gedanklich damit beginnen, dann kommen Lösungsideen von ganz allein. Ubuntu oder Plan B sind z.B. Lösungsideen auf die ich im Internet gestoßen bin, nachdem ich mich der Möglichkeit geöffnet habe, dass es andere Gesellschaftsformen, z.B. auch solche ohne Geld geben kann.

Interessanterweise ziehen wir die Themen dann auch an, denen wir uns öffnen. Auch Franz Hörmann ist jemand, dessen Thesen sehr interessant sind u.v.a.

Je mehr Menschen sich für die Möglichkeit einer friedlichen Welt öffnen, umso größer wird der sich daraus ergebende Ideenreichtum sein. Wir Menschen sind unendlich kreativ, wenn wir es nur zulassen. Alles ist Energie und alles entsteht im Bewusstsein, alles kann sich innerhalb weniger Sekunden verändern, wenn wir uns den Möglichkeiten öffnen.

Ich selbst habe Situationen erlebt, in denen sich meine körperliche Verfassung innerhalb von Sekunden verändert hat, nachdem sich ein energetischer Knoten gelöst hatte. Durch diese Erfahrung weiß ich, dass körperliche Beschwerden sich innerhalb kürzester Zeit lösen können, wenn man energetisch den richtigen Knopf drückt. Das gelingt nicht immer, aber wenn der richtige Knopf erwischt wird, dann sofort.

Je mehr wir uns diesen Möglichkeiten öffnen, desto mehr Knöpfe werden wir finden, die es zu drücken gilt. Spielen wir mit den Möglichkeiten, werden wir wie die Kinder, bleiben wir offen für das Ergebnis, öffnen wir uns neuen Möglichkeiten. Soweit also dazu, wie wir beginnen können, das Unmögliche möglich zu machen.

Dann gibt es aber noch den Fall, dass unsere Seele bereits einen Weg eingeschlagen hat, den wir eventuell noch nicht für möglich halten und auch noch nicht wirklich kennen. Wir wundern uns dann, dass unsere gewohnten Aktionen uns nicht mehr dahin führen, wo wir früher landeten. Das was wir gewohnt sind, funktioniert dann nicht mehr. Statt dann mit aller Macht die alten Muster aufrecht halten zu wollen, ist es ratsamer, sie einfach loszulassen.

Das kann durchaus eine Herausforderung darstellen, denn wir kennen das Neue noch nicht, wir können uns nicht vorstellen, wie ein Leben nach diesen neuen, von der Seele vorgegebenen Mustern, überhaupt funktionieren kann. Das kann dann zunächst einmal ein langer Weg der Ungewissheit sein, in der uns der Halt des Gewohnten fehlt. Dann gilt es, auf das Herz zu hören, der Seele zu vertrauen, sich dem Leben anzuvertrauen und die Erfahrung zu machen, vom Leben getragen zu werden, ohne alte Muster, ohne das Vertraute. Sich völlig neuen Erfahrungen und Erkenntnissen zu öffnen.

Was hilft uns dabei, wenn wir uns nicht mehr an den alten Strukturen orientieren können? Wen fragen wir um Rat, wer stärkt uns den Rücken in unseren Entscheidungen?

Als es für mich hieß, ich kann meinen alten Job in der Form nicht mehr machen, da hatte ich erstmal keine Ahnung, was sich entwickeln will. Ein Medium hatte mir gesagt, meine Seele möchte nicht mehr, dass ich in meinem früheren Job tätig bin.

Das Medium hatte mir nicht gesagt, wie ein möglicher neuer Job konkret aussehen könnte. Es hatte mir nur Hinweise gegeben, in welche Richtung ich denken soll.
Da stand ich nun und konnte mir keinen Reim daraus machen. Aber eines wusste ich, wenn meine Seele möchte, dass ich etwas anderes tue, dann vertraue ich meiner Seele und lasse mir vom Leben zeigen, wie sich das ganze entfaltet und was sich entwickeln möchte.

Auch, wenn ich es mir heute noch gar nicht vorstellen kann. Ich lerne nach und nach, mich von den alten Fesseln zu befreien. Ich vertraue darauf, dass ich dorthin geleitet werde, wo ich mein volles Potential entfalten kann und weiß, dass alles, was ich derzeit erlebe, mich genau dorthin bringt bzw. bereits Teil dessen ist.

Was ich mit diesem Beispiel verdeutlichen möchte ist, dass es Wegweiser gibt. Wir bekommen Hinweise. Wir sind nicht allein. Unsere Seele leitet uns, wenn wir sie lassen.

Wir sind vor allem viel mehr, als das, was wir glauben zu sein. Wir sind mehr als unser Denken, wir sind mehr, als das, was wir im Spiegel sehen, wir sind multidimensionale Wesen und bekommen alle nur erdenkliche Unterstützung, wenn wir uns diesem Bewusstsein öffnen und uns den Weg zeigen lassen. Seien wir also offen für die scheinbaren Zufälle unseres Lebens, hinter denen sich so viel mehr verbergen könnte.

So können sich Zeichen sehr subtil zeigen. Unser Leben scheint dahin zu plätschern und wir bemerken sie nicht, diese Zeichen. Manchmal bekommen wir aber auch sehr deutliche Wegweiser.
Von Zeit zu Zeit sehe ich Dinge, die dann tatsächlich geschehen. Als Kind machte mir das so viel Angst, dass ich dieses Verhalten komplett verdrängt habe. Erst vor einigen Jahren, begann sich dieses Phänomen wieder zu verstärken und meine Visionen kamen hin und wieder zurück.

Jeder von uns besitzt Fähigkeiten, die nicht in die Norm passen, die unterdrückt werden, da sie im System keinen Platz haben bzw. das System gefährden könnten.

Aus welchem Grund wurden die Hexen und Hexer im Mittelalter verbrannt? Es waren Menschen, die sich mit tieferen Bewusstseinsebenen auseinander setzten, Seher, Naturheiler, Schamanen, Menschen, die die Geheimnisse des Lebens kannten. Dieses Wissen galt es zu vernichten. Heute sind die Menschen oft so beschäftigt, dass sie keine Zeit und keinen Raum dafür haben, ihre wahren Fähigkeiten zu leben oder zu entdecken, obwohl sie in uns allen vorhanden sind. Es wäre schön, wenn es mehr und mehr Menschen möglich wird, sich wieder an ihre wahre Natur zu erinnern.

 

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