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Wunschlos glücklich


 

24.05.2014: Gestern stöberte ich mal wieder in den Skripten von Meditationen, die Sanaya Roman von Orin channelt, einer Energie aus einer anderen Dimension. Ich hatte diese Audiomeditationen vor einigen Jahren gehört und gestern mal wieder das Skript dazu gelesen. Ich bin immer wieder erstaunt, zu lesen, was ich vor so langer Zeit als Meditation gemacht hatte, mich aber nicht mehr daran erinnern kann. Wenn ich dann lese, worum es ging und merke, dass sich genau das in den letzten Jahren umgesetzt hat, dann bin ich einfach fasziniert davon, wie sich energetische Arbeit in der Realität umsetzt.

Diese energetischen Meditationen bewirken zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens wieder etwas anderes. Sie sprechen immer genau die Ebenen an, in denen man sich gerade befindet und liefern jedes Mal enorm viele neue Einsichten. Das, was sich dann umsetzt ist nicht das, was wir schon erwarten können, denn das, was sich umsetzt, ist etwas, was wir noch nicht kennen, es ist etwas, was wir erst erfahren müssen, um im Nachhinein festzustellen, was sich tatsächlich verändert hat.

So ging es mir gestern, als ich das Skript las, in dem es darum ging, uns von unserem Körper des Verlangens zu trennen, bzw. besser, ihn zu durchleuchten, damit er sich von selber auflösen kann. Ich dachte zurück und sah mir die Dinge an, die sich verändert hatten, seit ich die Meditation seinerzeit zum ersten Mal gehört hatte.

Bei meinem letzten Wohnungsumzug habe ich das, was ich besitze auf das Nötigste reduziert, nicht weil ich mich zwingen musste es zu tun, es ist einfach passiert und die Umstände haben dafür gesorgt, dass es so sein sollte, ohne dass es mir schwer gefallen wäre. Im Gegenteil, ich empfand es als enorme Befreiung den ganzen Ballast vergangener Tage abzuwerfen und neu zu beginnen, festzustellen, dass ich vieles davon gar nicht brauche. Mittlerweile interessiert mich auch nicht, was gerade modern ist, hipp ist, oder jeder meint, haben zu müssen. Das meiste davon reizt mich nicht mehr.

In dem Skript las ich gestern Abend, dass man sich noch einmal vorstellen sollte, wie unser Verlangen aus der Vergangenheit uns in Verstrickungen und Bindungen festhielt, und nun sollte man sich vorstellen, wie göttliches Licht durch den Körper des Verlangens fließt, um all diese Bindungen und Abhängigkeiten zu lösen.

Als ich heute Morgen aufwachte, hatte ich das Gefühl, da ist kein Verlangen mehr und ich spürte eine solche Befreiung, einen solchen Frieden, der mir klar machte, dass all meine Süchte, Sehnsüchte und unerfüllten Wünsche genau das waren, was mich in Unzufriedenheit festhält. Wie so oft, währte dieses Gefühl nur kurz nach dem Aufwachen.

Dann begannen sich Szenen zu zeigen, die mir noch einmal vor Augen führten, wo mein Verlangen und meine Sehnsucht mich in der Abhängigkeit festhalten. Nun habe ich begonnen, damit zu spielen. Jedes Mal, wenn ein Wunsch in mir hochkommt, dann lasse ich Licht hindurch fließen und ich lasse mir zeigen, wie ich gefangen bin. Allerdings führt das noch nicht dazu, dass keine Wünsche mehr da sind. Im Gegenteil, jetzt zeigen sie sich erstmal alle, weil sie durchleuchtet werden sollen. Bei manchen kommt die Erkenntnis, dass sie mich eigentlich nur knebeln, bei anderen gebe ich nach und erfülle sie mir, denn manche sind auch gut für uns und wollen erfüllt werden.

Wenn ich nun überlege, was dazu führt, wunschlos glücklich zu sein, dann ist das eher nicht, hinter jedem Wunsch her zu hächeln, ihn erfüllen zu müssen, weil ich abhängig oder manipuliert bin. Sondern vielmehr, das, was uns als Sehnsucht und tiefer Wunsch erscheint, zunächst einmal daraufhin zu beleuchten, ob es etwas ist, was aus uns selber kommt, oder fremdverursacht ist, z.B. durch Werbung. Durch das Erkennen und Durchleuchten von Fremdbestimmung und Sucht kann ich diese Wünsche viel leichter loslassen.

Was dann bleibt ist das, was aus unserem tiefen Inneren kommt und in Verbindung mit dem göttlichen Sein steht. Das erfüllt sich sowieso, denn es ist Teil von uns, ohne uns süchtig oder abhängig zu machen. Wunschlos glücklich bedeutet dann wohl die Befreiung von all dem, was wir nicht brauchen, oder besser noch, von den Wünschen, die uns gefangen halten.

 

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