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Unsterblichkeit


 

Als ich darüber nachdachte, was ich in meinen Träumen erlebt habe, kam mir der Gedanke über die Male zu berichten, in denen ich im Traum gestorben bin.

Es war vor ungefähr sieben Jahren, als ich träumte, wie mein Haus auf einer Brücke in sich zusammenbrach, die Brücke zusammen stürzte und ich fiel, ich fiel und fiel und fiel und nach einer so langen Phase des Fallens konnte es nicht anders sein, als dass der Tod mich beim Aufprall treffen würde.

Ich wachte schweißgebadet aus meinem Traum auf. Später recherchierte ich im Internet, um herauszufinden, was es bedeutet, im Traum zu sterben und ich las, es sei Ausdruck dessen, wie eine Phase im Leben zu Ende geht und etwas Neues beginnt. Es war tatsächlich so, dass sich nach diesem Erlebnis einiges in meinem Leben veränderte. Ich hatte meinen Job hinter mir gelassen und mich selbständig gemacht. Mein energetischer Weg hatte begonnen, sich verstärkt zu zeigen.

Vielleicht ist der Traum vom Tod vergleichbar mit der Tarot-Karte ‚der Tod'. Die Karte in einer Ziehung bedeutet, dass sich etwas aus unserem Leben verabschiedet, was wir nicht mehr brauchen, so dass etwas Neues in unser Leben treten kann. Früher hatte ich Angst vor dieser Karte, mittlerweile sehe ich sie sehr positiv, denn das, was wir gehen lassen, ist etwas, was wir nicht mehr brauchen. Wir haben eine Etappe geschafft und können uns auf neue Herausforderungen freuen.

Gerade in letzter Zeit, starb ich einige weitere Male im Traum, allerdings nicht so dramatisch und es hatte nicht so eine einschneidende Wirkung wie beim ersten Mal. Vor kurzem passierte dann allerdings etwas seltsames, was sich von den Malen zuvor unterschied. Wieder war es im Traum so, dass ich starb, ich weiß nicht mehr wie, relativ unspektakulär.

Aber dieses Mal sagte ich mir, gut, wenn ich jetzt tot bin, dann will ich auch wissen, wie es ist, tot zu sein. Also zeige mir, was mich erwartet. In dem Moment begab es sich, dass ich im Traum die Augen öffnete und sah, wie ich in einen Rettungswagen gehoben wurde. Zwei Sanitäter kümmerten sich um mich. Ich war also nicht tot, sondern hatte überlebt.

Ich dachte nicht weiter darüber nach, bis mir heute diese Begebenheit wieder einfiel. Es war im Zusammenhang damit, dass ich einen weiteren Bericht auf Youtube über ein Mädchen gesehen hatte, welches sich daran erinnerte, kurz zuvor als ihre eigene Schwester, die den gleichen Namen trug, bereits auf der Erde gewesen zu sein, also in der gleichen Familie.

Die Schwester war verstorben und das Mädchen wurde in einer Hypnose zur Beerdigung ihrer Schwester geführt, also zu ihrer eigenen Beerdigung, der sie in geistiger Form beiwohnte. Sie konnte genau beschreiben, wie ihre Mutter am Grab zusammenbrach und von einigen Leuten aufgefangen werden musste. Weiter sagte sie, die Menschen sollen doch nicht weinen, sie sei doch nur zu früh auf diese Erde gekommen und werde bald zurückkommen.

In diesem Zusammenhang fiel mir dann eines meiner eigenen Erlebnisse wieder ein, als ich einmal in einer energetischen Aufstellung in der Energie einer Person saß, deren Kopf abgeschlagen wurde. Ich war in dem Moment die Seele dieser Person und alles was ich sah, war mein Kopf, der vor mir auf den Boden kullerte und ich war völlig außer mir, ich schrie aus Verzweiflung: "Gib mir meinen Kopf zurück, gib mir meinen Kopf zurück, ich will meinen Kopf zurück!". Ich hatte in dem Moment selber erlebt, wie es ist, wenn die Seele noch völlig im Schock ist und noch gar nicht realisiert hat, dass der Körper sich verabschiedet hat.

Dann fiel mir noch etwas auf. All die Male, als ich geträumt hatte zu sterben, da bin ich wie aus einem Alptraum aufgewacht. Nur beim letzten Mal wollte ich wissen, wie der Tod ist, musste dann aber feststellen, dass ich gar nicht tot war. Und in diesem Moment hatte ich eine Realisierung, mir fiel es wie Schuppen von den Augen: ich kann ja gar nicht sterben!

Was ist denn eigentlich sterben? Wenn wir sterben, dann trennt die Seele sich vom Körper, merkt aber im ersten Moment vielleicht gar nicht, dass es geschehen ist, wenn es eine plötzliche, unerwartete Trennung war. Wenn wir träumen, dann sind wir in der Regel ohne unseren Körper unterwegs.

Wenn wir aber ohne unseren Körper unterwegs sind, dann können wir ja gar nicht sterben, denn es kann keine Trennung von Körper und Seele stattfinden, wir sind ja schon getrennt. Deshalb kann ich im Traum gar nicht sterben. All die Male, als ich dachte, ich sterbe, da hatte ich Angst, mich dem zu stellen und bin aufgewacht.

Das eine Mal, wo ich mich stelle und mehr über den Tod erfahren will, da geht der Traum plötzlich weiter und ich bin gar nicht tot.

Und mir wurde klar, dass ich total verarscht werde. Ich kann gar nicht sterben, alles was passiert ist, dass ich mich von meinem Körper trenne und andere, mir bisher unbekannte Wege gehe. Unbekannt deshalb, weil ich mich durch den Schleier des Vergessens und die Manipulation hier auf der Erde nicht mehr daran erinnern kann.

Plötzlich ist da eine enorme Empörung in mir, dass ich so hinters Licht geführt wurde, aber auch eine riesige Befreiung. Wenn ich unsterblich bin und mein Leben wie im Traum gestalten kann, wenn ich das entsprechende Bewusstsein habe, so wie in luziden Träumen, dann kann ich plötzlich alles in meinem Leben verändern. Mir stehen die Türen offen.

Andere verlieren die Macht über mich, denn sie können mir nicht mehr in gleicher Weise mit dem Tod drohen, keine Angst mehr damit machen. Ich begreife, dass mir Lügen über Lügen erzählt wurden. Ich bin gespannt, welche weiteren Irrglauben purzeln werden, denn ich habe das Gefühl, das war nur ein einzelner Dominostein, der viele weitere Steine zum Kippen bringen wird.

Ich bin gespannt, wie sich diese Erkenntnis in meinem Leben weiter auswirken wird. Ich glaubte bisher noch nicht wirklich daran, dass das Unmögliche möglich wird, das beginnt sich allmählich zu ändern.

All diese Rückführungen, die ich gemacht hatte, all diese Geschichten, die ich gelesen, oder im Video gesehen hatte, all das hatte nicht dazu geführt, dass ich wirklich begreife, dass ich unsterblich bin. Erst dieser Traum, in dem ich gespürt habe, es geht weiter, ich kann gar nicht sterben, der hat in meinem Bewusstsein etwas verändert.

Durch kognitives Verstehen konnte ich nicht begreifen, was Unsterblichkeit bedeutet, ich brauchte die Erfahrung, das Erleben, einen Aha-Moment, der die Ketten der Intrigen und Lügen sprengt und dieser Moment war für mich gekommen und ich lasse mich überraschen, wie es weiter geht.

Ich habe beschlossen, an dieser Stelle einen Schnitt zu machen und vielleicht in weiteren Büchern über neue Erfahrungen zu berichten. Ich weiß nicht, wohin mein Weg mich führt, oder was mich als Nächstes erwartet. Ich möchte einfach nur offen bleiben für eine Welt im Wandel, im Zeitenwandel.

Endings are just beginnings.
(Jedes Ende ist auch ein Anfang).

Wenn du mich in meiner Arbeit unterstützen möchtest, dann freue ich mich
über jeden Beitrag, der zu mir fließt. Die Bezahlung für das Buch ist freiwillig.
Lieben Dank!

 

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