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Mit Angstfeldern umgehen


 

Genauso wie manchen Menschen sehr daran gelegen ist, morphogenetische Felder des Friedens, der Liebe oder Heilung aufzubauen, so gibt es Kräfte, denen daran gelegen ist, Angstfelder aufzubauen und dies auch tun. Teilweise bauen wir sie auch selber auf, wenn z.B. viele Menschen gleichzeitig einen Horrorfilm schauen und damit durch ihre gemeinsame Angst die Felder nähren und vieles mehr.

Diese Angstfelder führen zum Teil dazu, dass Angst schon fast als schizophrenes Phänomen betrachtet werden kann. All unsere Entscheidungen basieren darauf. Bei der Entscheidung Pro kommen Ängste hoch, bei der Entscheidung Contra sind ebenfalls Ängste im Spiel. Manchmal ist es so schizophren, dass man nur noch den Weg der geringeren Angst wählt.

Manchmal liegen die Ängste aber auch ganz woanders als wir sie vermuten. Oft tief in unserem Unterbewusstsein vergraben. Dort wirken sie an unserem Bewusstsein vorbei und lassen uns Entscheidungen treffen, die gar nicht im Sinne unseres Wesenskernes liegen.

Wie kann Abhilfe geschaffen werden? Eine Übung besteht darin, vor dem Treffen einer Entscheidung einmal alle Ängste in einer Art Brainstorming aufzuschreiben. Einfach mal anfangen und es dann aus sich heraus fließen lassen. Gegebenenfalls bittet man den Engel der geheilten Angst um Unterstützung.

Als ich diese Übung machte, wurde die Liste scheinbar endlos lang, ich hätte sie immer weiter schreiben können. Interessanterweise zeigten sich Ängste mit denen ich in dem Zusammenhang gar nicht gerechnet hatte. Irgendwann verlor die Angst ihren Schrecken, weil die Liste schon so lang war und sich einiges bereits durch einfaches Anschauen auflöste. Manches musste noch mit Erstaunen betrachtet werden, anderes durfte einfach so gehen.

So können wir spielerisch mit der Angst umgehen. Den Feldern ausweichen können wir auf diesem Planeten zu diesem Zeitpunkt wohl eher nicht. Dazu müssten wir wahrscheinlich in der Abgeschiedenheit weit ab von der Zivilisation leben. Aber die meisten von uns leben nun einmal mitten drin und das nicht ohne Grund. Unsere Seelen haben sich vor der Inkarnation sicher was dabei gedacht.

Also nehmen wir das Spiel an und machen wir uns bewusst, dass die Angst uns immer wieder begegnet. Lernen wir, konstruktiv mit ihr umzugehen, indem wir sie nicht verdrängen, sondern bewusst wahrnehmen. Vielleicht gelingt es uns, uns weniger und weniger darin zu verlieren bzw. die Phasen der Angst schneller zu überwinden.

Obwohl, wenn man damit spielt, dann geht es gar nicht darum, sie schnell zu überwinden. Man kann sich Zeit lassen, sie ganz genau zu betrachten und sich als Forscher fühlen, welcher der Angst ganz tief auf den Grund gehen möchte und sie daher ganz besonders gründlich unter die Lupe nimmt.

Wir können beobachten, was die Angst mit uns macht. Z.B. lässt sie uns gereizt reagieren, wenn uns jemand unser Territorium streitig macht oder wir einen Kontrollverlust fürchten etc. etc. Es geht auch nicht darum, diese Reaktionen zu vermeiden. Es geht darum, sie zu verstehen, um sie irgendwann nicht mehr zu brauchen.

Wir können nur dann mehr und mehr in der Liebe bleiben, wenn wir die Angst und unsere Reaktionen darauf mehr und mehr verstehen und unsere Konditionierungen und Muster mehr und mehr ablegen, die uns davon abhalten Liebe zu sein.

Üben können wir hier richtig gut, denn es wird viel dafür getan, diese Felder immer wieder von neuem aufzubauen, so sarkastisch das auch erst einmal klingen mag. Aber wie sollen wir sonst damit umgehen? Bekämpfen können wir es nicht, dadurch machen wir es nur stärker.

Wir können es nur durch Verstehen überwinden bzw. irgendwann vielleicht einfach nicht mehr brauchen, weil das Spiel durchschaut und langweilig geworden ist, oder wir gelernt haben, nicht mehr in Resonanz mit diesen Feldern zu gehen.

 

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